Sachkostenmonitor

Sinnvolle und aussagekräftige Berichte

Der GSG Sachkostenmonitor stellt eine Verbindung von Sachkosten zu Fällen her. Mit ihm lassen sich Berichte für das Finanzcontrolling und den Einkauf erstellen. Stichwort Prospektive Bedarfsanalyse: Die Lösung ermöglicht es darüber hinaus, Prognosen über Entwicklungen im Materialverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu erstellen.

Eine geocodierte Sicht ermöglicht es , Behandlungsgruppen für eine Region (Einzugsgebiet) darzustellen. Reichert man diese Daten mit Prognosedaten zur Bevölkerungsentwicklung für dieses Gebiet an, lassen sich Rückschlüsse für die Bedeutung dieser Behandlung für die kommenden Jahre ziehen und somit auch die damit einhergehenden Materialverbräuche und -kosten.

Einsatzgebiete

Zu den folgenden Bereichen kann der Sachkostenmonitor zu Rate gezogen werden.

  • Analyse zukünftiger Fälle (Prospektive Bedarfsanalyse)
    Wie genau passt das mit dem Lieferanten vereinbarte Kontingent in Bezug auf die zu behandelnden Fälle im kommenden Jahr?
  • Kostensteigerung vs. Leistungssteigerung
    Decken zukünftig die Erlöse (z. B. Herzklappenimplantation) die Kosten?
    Wie können Trends erkannt werden, bei denen Kosten und Erlöse auseinanderlaufen?
GSG Sachkostenmonitor, Funktionsprinzip
GSG Sachkostenmonitor, Material-Gruppierung auf Basis von Fällen und OPS

Medizinisch sinnvolle Klassifizierungen

Auf Basis von Fällen und den dazugehörigen OPS werden die verwendeten Material identifiziert. Dabei lassen sich Rückschlüsse ziehen, die es ermöglichen ein Material mehrere OPS zuzuordnen. So kommt es schlussendlich zu Material-Gruppierungen, denen sich Sachkostenverbräuche zuordnen lassen. Diese Klassifizierung ermöglicht eine Analyse und Prognose von Sachkostenverbräuchen unter praxis-erprobter und medizinisch sinnvoller Sicht.

Implantate erfassen

Dabei können, je nach Fragestellung, die Profile breit oder sehr scharf definiert werden. Zur Gruppierung von Materialen werden nicht nur eCl@ss-Merkmale berücksichtigt, sondern auch Materialspezifikationen und die OPS-Zuordnung herangezogen. Somit ist eine Einordnungen der Materialien möglich, die über die Genauigkeit der eCl@ss hinausgeht. Gerade im Bereich der Implantate sind solche weiteren Detaillierungen äußerst sinnvoll.